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Forum Innovativ Bauen

Bauen verstehen, Kosten einordnen

Erklärt

Versickerung

Einleiten von Regenwasser direkt ins Erdreich über Mulden, Rigolen oder Sickerschächte, statt es in die Kanalisation abzuleiten.

Versickerung bezeichnet das Einleiten von Niederschlagswasser ins Erdreich, zum Beispiel über eine Mulde, eine Rigole oder einen Sickerschacht. Das Wasser kehrt so in den natürlichen Wasserkreislauf zurück und entlastet die Kanalisation. Ob und wie versickert werden darf, regelt meist die Gemeinde über Satzungen und Gutachten.

Entscheidend ist die Eignung des Bodens, denn in lehmigen oder stark verdichteten Böden versickert Wasser nur langsam. Ein Versickerungstest vor Ort zeigt, ob die geplante Anlage funktioniert. Wer sie plant, sollte den Weg vom Dachablauf bis zur Anlage mitdenken und den Abstand zum Gebäude beachten, damit keine Feuchte in die Fundamente gelangt.

Siehe auch

  • DränageRohrsystem, das Sickerwasser rund um das Gebäude auffängt und ableitet, damit Feuchtigkeit das Mauerwerk und den Keller nicht erreicht.
  • BaugrundDer Untergrund eines Grundstücks mit seinen Bodenschichten, seiner Tragfähigkeit und seinem Wasserhaushalt, der die Gründung bestimmt.
  • ErschließungHerstellung der Infrastruktur, die ein Grundstück benötigt, wie Straße, Wasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation.
  • BodengutachtenFachliche Untersuchung des Baugrunds mit Bohrungen und Laboranalysen, die Grundlage für Gründung, Planung und Kalkulation ist.